Grundsätze für den OBR8

Meine Ideen für eine gute Politik im Ortsbeirat 8. Ich freue mich über Anregungen über das Kontaktformular oder Social Media.

Offene, transparente Politik

Als gewähltes Mitglied eines Parlamentes, sei es der Stadtverordnetenversammlung im Römer oder dem Ortsbeirat, ist man als Vertreter der Menschen tätig. Demnach muss man aus meiner Sicht auch alle Entscheidungen in den Parlamenten erklären und offenlegen. Alle Menschen die es betrifft müssen verstehen können, warum etwas wie entschieden worden ist. Dabei ist eine offene, vollkommen transparente Politik unabdingbar.

Keine Josef-Stadt!

Einer der Hauptgründe mich wieder politisch zu engagieren ist die Planung der sogenannten Josef-Stadt. Nach meinem Umzug nach Niederursel, mit wunderbarem Blick aufs Feld in Richtung A5 ist mir auch schnell die Planung zu Ohren gekommen und man kann nur sagen, dass dieses Projekt zum Scheitern verurteilt ist. Einen riesigen, neuen Stadtteil direkt an die Autobahn neben Hochspannungsleitungen zu bauen und dabei ein absolut wichtiges Naherholungsgebiet und eine der letzten offenen Frischluftzufuhr-Flächen für Frankfurt zu bebauen halte ich für absolut untragbar. Und dafür kämpfe ich.

Infrastruktur stärken

Wenn man von Infrastruktur hört und liest denkt man grundsätzlich zuerst an Straßen und den Straßenverkehr und ja, auch dieser muss dringend modernisiert und angepasst werden. Ich denke dabei beispielsweise an vernetzte Ampeln, welche den Verkehrsfluss im Ganzen steuern und unnötige Standzeiten verhindern. Dabei kann man auch gleich die Stärkung des ÖPNV einfließen lassen, indem man elektronische Fahrzeitanzeigen anbringt, Fahrzeiten an Umsteigemöglichkeiten anpasst und zu Stoßzeiten mehr Fahrzeuge fahren lässt. Auch hier können vernetzte Ampeln helfen, dem ÖPNV Vorränge einzuräumen. Doch selbst wenn der ÖPNV deutlich besser ausgebaut und gestärkt wird, wird man auch in Frankfurt nicht vollends auf den Individualverkehr verzichten können. Demnach dürfen wir nicht nur Parkraum entfernen und sperren sondern neuen Parkraum schaffen. Dabei kann man beispielsweise Wendehämmer und Sackgassen – mit Ausnahme von Feuerwehrzufahrten natürlich – nachts – sagen wir im Zeitraum von 18-6Uhr zum Parken freigeben. Dies würde zusätzlichen, nächtlichen Parkraum schaffen. Die Stärkung im Bereich des Internets und dem Breitbandausbau, welcher ja vor allem auch in Coronazeiten (und ggf. danach) für u.A. das Home-Office wichtig ist, wird seit Jahren beschworen aber dennoch verpennt – auch hier muss gehandelt werden.

Digitalisierung + E-Government

Wie vorher erwähnt müssen Stärkungen der Digitalisierung, der Ausbau des Breitbandnetzes, des 5G-Mobilfunknetzes dringend und zügig vollzogen werden! Außerdem muss in ganz Frankfurt das Thema E-Government, also beispielsweise das Beantragen von Führungszeugnissen und Co endlich auch von Zuhause möglich gemacht werden! Die Zeit ist reif!

Die “Nordi” als Familienstadtteil stärken

Die Nordweststadt ist seit jeher ein Stadtteil für Familien. Kindertagesstätten, Schulen, Spielplätze und natürlich Wohnraum ist hier zu finden. Das Leben muss in der Nordweststadt weiterhin für Familien attraktiv und lebenswert bleiben. Die Förderung von KiTas, Schulen und dazugehörigen Einrichtungen, die Erhaltung und den Ausbau von Spielplätzen sowie die Förderung von bezahlbaren, für Familien unabdingbaren Wohnraum steht ebenso auf meiner Agenda.


Sperrmüllproblem richtig angehen!

Nicht erst seit Corona gibt es in der Nordweststadt ein großes Problem bei der Sperrmüllentsorgung – insbesondere rund um die Bernadottestraße und den Gerhart-Hauptmann-Ring. Hier ist es wichtig nicht nur Käfige aufzustellen, sondern die FES dahingehend zu unterstützen häufigere Sperrmüllabfuhren zu ermöglichen. Denn die sog. Siedlungsabfuhren sind bereits am Limit. Und Zusatzfahrzeuge, welche die dann “wilden Ablagerungen” einsammeln, laufen ebenfalls am Limit und kämpfen gegen Windmühlen. Nur gemeinsam mit den Bürgern, den Hausverwaltungen und der FES kann man dafür sorgen, den ständig auftretenden und wachsenden Sperrmüllbergen effektiv entgegenzuwirken.

Kurzum muss die Sperrmüllentsorgung rund erneuert werden. Mehr Mitarbeiter, mehr Fahrzeuge und mehr Hilfe aus der Bevölkerung, von Hausverwaltungen und Hausmeistern. Besonders die Entsorgung von überfüllten Käfigen und sogenannten wilden Ablagerungen muss eine höhere Priorität erhalten, damit diese Haufen nicht noch größer werden. Mein Ziel ist es, die Sperrmüllproblematik mit allen Beteiligten endlich zu lösen!